Archiv 2016 - Seite 17
Verlustverrechnung bei negativem Kapitalkonto eines Kommanditisten
04.10.2016
Der einem Kommanditisten zuzurechnende Anteil am Verlust der Kommanditgesellschaft (KG) darf weder mit anderen Einkünften aus Gewerbebetrieb noch mit Einkünften aus anderen Einkunftsarten ausgeglichen werden, soweit durch die Zurechnung des Verlusts ein negatives Kapitalkonto des Kommanditisten entsteht oder sich erhöht.
Zuschätzungen für frühere Jahre bei einem Imbissbetrieb
04.10.2016
Nach einem Urteil des Finanzgerichts Hamburg können festgestellte Umsätze eines Jahres als Schätzungsgrundlage für Umsätze in früheren Jahren herangezogen werden. Voraussetzung ist, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse zwischenzeitlich nicht wesentlich geändert haben.
Herbstgespräch
06.10.2016
Das Herbstgespräch ist für uns ein wichtiges Instrument, um Ihnen als Kunden entgegen zu kommen und für Sie optimale Ergebnisse zu erzielen. Schließlich liegt uns der wirtschaftliche Erfolg Ihres Unternehmens am Herzen.
Allgemeine Geschäftsbedingungen: Ab 1. Oktober 2016 darf von Verbrauchern für Anzeigen und Erklärungen nicht mehr als die Textform verlangt werden
06.12.2016
Unternehmer sollten ihre allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB), die sie gegenüber Verbrauchern verwenden, überprüfen und gegebenenfalls ändern. Für Schuldverhältnisse, die nach dem 30. September 2016 entstehen, darf für eine Anzeige oder Erklärung des Verbrauchers gegenüber dem Unternehmer regelmäßig keine strengere Form als die Textform vereinbart werden.
Anschaffungsnahe Herstellungskosten anstelle Sofortabzug bei Gebäudesanierung
06.12.2016
Die Rechtsprechung hat den Begriff der ?Instandsetzungs- und Modernisierungsmaßnahmen? konkretisiert.
Folgende Büchführungsunterlagen können Sie Jahr 2017 vernichten
06.12.2016
Nachstehend aufgeführte Buchführungsunterlagen können Sie nach dem 31. Dezember 2016 vernichten.
Kein wiederholter Wechsel der Gewinnermittlungsart wegen Irrtums über steuerliche Folgen
06.12.2016
Wer sich nach einem Wechsel für eine Gewinnermittlungsart entschieden hat, muss dabei bleiben, auch wenn er sich über deren steuerliche Folgen geirrt hat. Ausgeübt wird das Gewinnermittlungswahlrecht durch die tatsächliche Handhabung der Gewinnermittlung. Dass ein Einzelunternehmer die fertiggestellte Gewinnermittlung als endgültig ansieht, kann daraus geschlossen werden, dass er sie durch die Übersendung an das Finanzamt in den Rechtsverkehr gibt.
Neues BMF-Schreiben zu Teilwertabschreibungen und Anforderungen an eine ?voraussichtlich dauernde Wertminderung?
06.12.2016
Das Bundesministerium der Finanzen hat zu Fragen der steuerlichen Zulässigkeit von Teilwertabschreibungen Stellung genommen. Dabei geht es vor allem darum, wann eine ?voraussichtlich dauernde Wertminderung? bei Wertpapieren vorliegt.
Überprüfung der Gesellschafter-Geschäftsführerbezüge einer GmbH
06.12.2016
Gesellschafter-Geschäftsführerbezüge müssen regelmäßig auf ihre Angemessenheit hin überprüft werden. Bei dieser Prüfung werden folgende Gehaltsbestandteile mit berücksichtigt: Festgehalt (einschließlich Überstundenvergütung), Zusatzvergütungen (z. B. Urlaubsgeld, Tantiemen, Gratifikationen), Pensionszusagen und Sachbezüge.
Aufteilung der Vorsteuer bei Zuordnung eines Gebäudes zu teils steuerpflichtigen und teils steuerbefreiten Umsätzen
07.12.2016
Der Gerichtshof der Europäischen Union äußert sich grundlegend zur Aufteilung der abzugsfähigen Vorsteuer für den Fall, dass eine Gebäudenutzung nur zum teilweisen Vorsteuerabzug berechtigt: Die Aufwendungen zur Errichtung, Nutzung, Erhaltung oder Unterhaltung eines Gebäudes sind den zum Vorsteuerabzug berechtigenden und den nicht zum Vorsteuerabzug berechtigenden Umsätzen zuzuordnen.